Radsport RV Viktoria Wombach
Erster Sieg für Brandl in der Mountainbike Bundesliga der Elitefahrer /
Robin Hofmann in den Top Ten
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Maximilian Brandl fährt den Elitefahrern davon


Maximilian Brandl (RV Viktoria Wombach) drückte gemeinsam mit seinem Lexware Teamkollegen Luca Schwarzbauer dem Bundesligarennen in Gedern seinen Stempel auf.
Foto: A. Küstenbrück

Bei der zweiten Station der Mountainbike Bundeliga im hessischen Gedern gab es kein separates Rennen für U23-Fahrer. Die Nachwuchsfahrer Maximilian Brandl, Robin Hofmann und Alex Bregenzer vom RV Viktoria Wombach hatten es deshalb mit den deutschen Top-Elitefahrern zu tun, die bis auf Manuel Fumic in Gedern vollzählig antraten. Brandl zeigte, dass es kein Zufall ist, dass er als Zweitbester Deutscher in der Weltrangliste geführt wird. Gemeinsam mit seinem Lexware-Teamkollege Luca Schwarzbauer dominierte er das Rennen und feierte einen souveränen Sieg. Robin Hofmann setzte als Neunter eine Woche vor dem Weltcup in Albstadt ebenfalls ein Ausrufezeichen.

Vor dem Rennen zeigte Maximilian Brandl gehörigen Respekt vor den Elitefahrern und sah sich trotz Startnummer eins nicht als Favorit. Als sein Lexware-Teamkollege Luca Schwarzbauer gleich in der ersten Runde attackierte, blieb er in der Verfolgergruppe, um dort das Tempo zu kontrollieren: "Ich wollte defensiv starten und als Luca vorne war, habe ich versucht die Lücke nicht zu schließen." In der zweiten Runde spürte Maximilian Brandl, dass seine Begleiter in der Verfolgergruppe am Berg teilweise etwas Mühe hatten und so konnte er alleine die Acht-Sekunden-Lücke zu Schwarzbauer schließen.

Als die beiden Freunde gemeinsam an der Spitze waren, arbeiteten sie perfekt zusammen. Mit konstant schnellen Rundenzeiten bauten sie ihren Vorsprung auf die deutschen Elitefahrer Simon Stiebjahn und Markus Schulte-Lünzum, der vor zwei Jahre in Wombach deutscher Meister wurde, auf eine Minute aus. Die rennentscheidende Situation in der vorletzten Runde beschrieb Schwarzbauer hnterher so: "Dann hat Max ganz unspektakulär eine kleine Lücke aufgemacht und ist davon gefahren." Im Ziel hatte Maximilian Brandl 30 Sekunden Vorsprung auf Schwarzbauer und eine gute Minute auf Stiebjahn. Brandl, der das Bundesliga-Rennen eher als Durchgangsstation zum Weltcup am kommenden Wochenende in Albstadt gesehen hatte, verwies darauf, dass man an der Feinabstimmung seiner Dämpfer experimentiert hätte. "Das hat gut funktioniert und so konnte ich am Berg einige Körner sparen. Außerdem kenne ich die Strecke seit der U11. Auch wenn ich in den vergangenen drei Jahren hier nicht gefahren bin, glaube ich schon, dass ich hier noch ein paar coole Linien kenne."


U23-Fahrer Maximilian Brandl vom RV Viktoria Wombach freut sich in Gedern über seinen ersten Sieg in der Elite-Bundesliga.
Foto: A. Küstenbrück

Robin Hofmann blieb lange auf Tuchfühlung mit der Verfolgergruppe und hielt sich während des gesamten Rennens in den Top Ten auf. Platz neun mit nur 2:34 Minuten Rückstand geben auch ihm ein gutes Gefühl für den Heimweltcup in Albstadt: "Es ist sehr gut gelaufen für mich und ich bin zufrieden. Ich hatte einen guten Start und fand schnell meinen Rhythmus. Am Ende wurde es nochmal eng mit dem Zehntplatzierten Bart de Vocht aus Belgien. Aber ich hab auf meine Sprintstärke vertraut und konnte Platz neun halten. Ich freue mich über meine gute Form und bin gespannt auf dem Weltcup nächste Woche."

Alex Bregenzer dagegen war mit seinem 21. Platz und mehr als sieben Minuten Rückstand auf den Sieger nicht zufrieden: "Heute in Gedern lief es leider nicht so gut. Ich habe einen guten Start gehabt aber danach habe ich keinen Rhythmus gefunden. Ich hatte heute leider auch sehr schlechte Beine und habe keinen Druck aufs Pedal gebracht."

RV-Viktoria Wombach, Thomas Brandl

 

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