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 Burgsinn im Sinngrund

 Der staatlich anerkannte Erholungsort darf als der Hauptort des landschaftlich reizvollen Sinngrundes bezeichnet werden.

Ausgedehnte Laub- und Mischwälder (Burgsinn ist die drittgrößte Waldgemeinde Bayerns), eine vielfältige Fauna und Flora erstrecken sich über vier Fünftel der etwa 5.000 Hektar großen Gemeindefläche.

Ein attraktives, beheiztes Freibad, Kinderspielplätze, Wandern, Skilanglauf, Angeln, Paddeln, Tennis, Schießsport, Jagdmöglichkeiten (über das kommunale Forstamt), die Sinngrundhalle, Cafés, Abendlokale, Gasthöfe, Restaurants und zahlreiche Vereinsfeste bieten ein abwechslungsreiches Sport- und Unterhaltungsprogramm.

Sehenswerte kulturhistorische Zeugnisse sind die drei Schlsser der Freiherrn von Thüngen: Die Wasserburg mit Turm aus dem 10. Jahrhundert, das im Renaissancestil erbaute Frohnhofschlößchen (1607), und das "Neue Schloß" aus der Spätrenaissance (1620). Einen Besuch lohnen das Rienecker Tor und die als "Sinntaldom" bekannte katholische Kirche St. Michael.

Der neu gestaltete Ortskern mit vielen attraktiven und leistungsfähigen Geschäften bietet ausgezeichnete und preiswerte Einkaufsmöglichkeiten.

Seien Sie herzlich eingeladen uns zu Besuchen.

 Das Wappen von Burgsinn

 Rotes Widderhorn auf goldenem Grund.

Das Widderhorn kann weder dem Wappen der Freiherrn von Thüngen noch dem der Grafen von Rieneck entnommen sein, obwohl beide Familien eng mit der Gechichte von Burgsinn verbunden sind.
Während mit dem Aussterben der Rothenfelser Linie der Rienecker 1333 die Hälfte des Schlosses Burgsinn, das die Grafen von Rieneck zu Lehen trugen, an Würzburg zurückfiel und 1405 die Freiherrn von Thüngen das ganze Schloß von Würzburg kauften, waren die Voit von Rieneck, welche lange Zeit Vögte zu Rieneck waren, noch bis ins 15. Jahrhundert hinein Inhaber eines Teils der Zehnt und des Gerichts zu Mittelsinn. Als Kurmainz 1630 die Exekution gegen die Thüngen durchführte, wurde das Gericht zu Burgsinn durch den Keller von Rieneck abgehalten - die Grafen von Rieneck waren bereits in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts ausgestorben. Nach der Wiedereinsetzung der Thüngen in Burgsinn im Jahre 1697 wurde neben verschiedenen anderen Abmachungen der Gemeinde ausdrücklich die Belassung "Ihres alten Dorfsiegels" zugesichert. Welche Art dieses Siegel war und aus welcher Zeit es stammte, wird zwar nicht gesagt, da aber die Voit von Rieneck einen Widder in ihrem Wappen führten, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß das Wappen von Burgsinn das geminderte Wappen der Voit von Rieneck ist.


Fahne: Rot- Gelb
Datum der Genehmigung des Wappens: 10.12.1945
Entwurfsfertiger des Wappen: ?

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