Neues aus dem Verein und Sonstiges!

 

Bezirksjugendleistungsmarsch der Gewinner heißt JFW Burgsinn!!!!

Den ersten Bezirksleistungsmarsch in der Geschichte der Jugendfeuerwehr Unterfranken gewann am Samstag, 19. Juli 2010 die Jugendfeuerwehr aus Burgsinn vor Sachsenheim und Duttenbrunn. Elf Gruppen starten in Gemünden zum gemeinsamen Kräftevergleich.
Anlässlich des Jubiläums „140 Jahre Feuerwehr Gemünden und 35 Jahre Jugendfeuerwehr“ richtete die Feuerwehr Gemünden erstmals in Unterfranken einen solchen Wettbewerb aus. Besonders in Oberfranken ist der Wettbewerb verbreitet. Am Samstag trafen sich ausschließlich elf Jugendgruppen aus dem Landkreis Main-Spessart um den Sieger unter sich auszumachen.
Nach einer Wettbewerbsordnung genau festgelegt, mussten die aus vier Jugendlichen bestehende Gruppe 14 Übungen an 14 Stationen absolvieren. In einem rund vier bis fünf Kilometer langen Rundkurs durch und um Gemünden herum wurden den 44 Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahres einiges an Geschicklichkeit und Können abverlangt.

Aufgaben waren: Kuppeln einer 90 Meter langen C-Leitung, Ausrollen eines doppelt gerollten C-Schlauchs in einem begrenzten Feld, Zielspritzen mit der Kübelspritze, Kuppeln von vier Saugschläuchen mit Anlegen der Ventil- und Halteleine mit Mastwurf, Fangleinenzielwurf, verschiedene Knoten und Stiche mit praktischen Anwendungen, sowie ein Theorieteil waren nur einige der anspruchsvollen Übungen, denen sich die Teilnehmer aus dem Landkreis stellen mussten.
Aufmerksam beobachtet wurde die Veranstaltung von der Bezirksjugendleitung Winfried Weidner (Waldbrunn), Karsten Scheuring (Bad Kissingen-Albertshausen) und Wolfgang Schmitt (Bürgstatt) als Beobachter und Oberschiedsrichter. Die Stationen selbst wurden von Schiedsrichtern der Kreisbrandinspektion Main-Spessart, der Feuerwehr Gemünden und von Stadtteilfeuerwehren gestellt.

Wir gratulieren unserer Jugendfeuerwehr zu diesem hervorragendem 1. Platz - wir sind stolz auf Euch!!!!

Fotos: Klübenspies A.    

 

 

Brandschutzerziehung im Kindergarten Burgsinn am 12.05.2010

Die Freiwillige Feuerwehr Burgsinn besuchte am Mittwochnachmittag den Kindergarten von Burgsinn um mit den „Großen“ eine Brandschutzerziehung durchzuführen.

Der stellvertretende Kommandant Stefan Rützel und der Jugendwart Alexander Rützel erläuterten den Vorschülern, wie man Fachgerecht einen Notruf absetzt und dies wurde ebenso geübt. Dabei spielte ein Kind einen Feuerwehrmann der den Notruf entgegennahm und ein anderes Kind war die „meldende“ Person.
Den Kindern wurde auch wesentliches über Feuer beigebracht, so dass es ja auch „gutes“ Feuer, wie Kerzenfeuer, im Ofen usw. gibt und „böses“ Feuer, z.B. wenn ein Zimmer oder das Haus brennt. Vor allem aber, dass alle Spielsachen im Haus bleiben müssen wenn es brennt, damit keinem etwas passiert, falls er versucht seine Sachen zu retten.

Ferner wurde den Kinder die Einsatzkleidung eines Feuerwehrmannes erklärt und gezeigt, dass man keine Angst vor Feuerwehrleuten haben muss die Atemschutzgeräte tragen. Den Kindern wurde auch der Umgang mit Fluchthauben gezeigt und geübt, damit sie im Ernstfall keine Angst vor den lebensrettenden Hauben haben müssen und sich nicht total verschreckt in irgendwelchen Ecken verkriechen.
Außerdem wurden die verschiedenen Fluchtwege der einzelnen Kindergartengruppen abgelaufen und den Kinder erklärt, dass sie immer in Zweierreihen laufen müssen und auf ihre Erzieherinnen hören müssen.

Alles in allem war es ein gelungener Nachmittag, die Kinder können einen Notruf absetzen und wissen, dass sie keine Angst haben müssen im Falle eines Brandes.

 

Fotos: Rützel A. + V.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kirbbaumfällung in Burgsinn am 19.04.2010

Am Montag trafen sich einige Kameraden um den Kirbbaum "zur Strecke" zu bringen. Der "Plo" wurde mit Hilfe einer Seilwinde fachgerecht in die Richtige Richtung gefällt und klein gemacht. Im Anschluss wurde die Straße gereinigt, welche während der Fällarbeiten komplett gesperrt wurde.

Fotos: Klübenspies A.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kaminbrand in Burgsinn am 10.04.2010

Zu einem Kaminbrand wurde die Feuerwehr Burgsinn am Samstag morgen gerufen. Nach erster Erkundung war keine größere Gefahr zu  Erkennung, so dass der Kamin unter Aufsicht weiter brannte bis zum Eintreffen des Kaminkehrers. Mit Unterstützung eines Atemschutztrupps wurde die Putztüre des Kamins im Dachgeschoss geöffnet und der Brandschutz sichergestellt. Ebenso wurde eine Holzverkleidung am Rande des Kamins entfernt um sicher zu gehen, dass dahinter kein Feuer oder Hitzestau war. Nach gut einer Stunde konnten die Feuerwehrleute wieder abrücken. Im Einsatz war die Feuerwehr aus Burgsinn, MSP 4 und die beiden zuständigen Kaminkehrer.

    Blick in den Kamin hier sieht man es genauer den Glanzruss  
Fotos: FFW Burgsinn        

 

 

Scheunenbrand in Gräfendorf am 08.04.2010

Gegen 1.20 Uhr wurden die Wehren aus Gräfendorf, Burgsinn, Rieneck und Gemünden nach Gräfendorf zu einem Scheunenbrand alarmiert. Bei Eintreffen standen zwei Scheunen, sowie Teile eines Stalles unter Vollbrand. Ein sofortiger Löschangriff und Schutz der angrenzenden Wohnhäuser wurde begonnen. Mit mehreren B- und C- Rohren wurde das Feuer bekämpft, ebenso wurde über die DLA der Feuerwehr Gemünden ein Löschangriff vorgenommen. Aus den Hallen auf einer Länge von ca. 80m und einer Breite von ca. 60m schlugen Flammen und Rauch heraus. Mehrere Rinder waren in den Stallungen untergebracht. Unter schwierigen Umständen gelang es Feuerwehrkräften schließlich die Tiere ins Freie zu retten. Sie konnten in Nachbarstallungen untergestellt werden. Die Löscharbeiten verhinderten weiterhin, dass trotz der engen Bebauung außer den Hallen, in denen auch landwirtschaftliche Gerätschaften, Traktoren usw., abgestellt waren, keine angrenzenden Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Die Ermittlungen hat die Kripo bereits während der Löscharbeiten aufgenommen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Gräfendorf, Burgsinn, Rieneck und Gemünden, MSP 1, MSP 4, die Polizei, das BRK mit zwei RTW, einem Notarzt und dem ELRD.

 

Fotos: FFW Burgsinn    

 

 

Übung in der alten Turnhalle am 30.03.2010

Da die "alte" Turnhalle in Burgsinn abgerissen wird, entschloss sich die Feuerwehrführung zu einer Einsatzübung in diesem Objekt. Als Ausgangslage wurde ein Brand angenommen der während des Turnunterrichtes ausgebrochen war und der Lehrer und einige Schüler überraschte.
So musste eine Wasserversorgung von einem Oberflurhydranten sichergestellt werden, damit der Angriffstrupp zur Menschenrettung vordringen konnte. Dieser fand auch recht flott die ersten vermissten Personen, welche mit den Rettungshauben, die direkt über die Atemschutzgeräte mit Luft versorgt werden, ins Freie gebracht wurden. Dort wurden die "Geretteten" weiter betreut. Zeitgleich traf die Unterstützung durch die Feuerwehr Aura ein, welche ebenfalls zur weiteren Personenrettung eingesetzt wurden und auch noch einige Opfer retteten. In der Zwischenzeit wurde auch noch Licht aufgebaut, da es mittlerweile dunkel geworden war und ein Gewitter über die Übungstruppe hinwegfegte.
Nach der Übung kamen alle Beteiligte zu einer Besprechung in die Turnhalle zusammen, an dieser der 1. Bürgermeister der Gemeinde Franz Schüßler voll des Lobes war und sich von der angeschafften Ausrüstung der Feuerwehr Burgsinn, hoch erfreut zeigte, dass dieses Geld gut investiert worden sei. KBI Herbert Hausmann und KBM Edgar Ruppert waren ebenso hellauf begeistert vom Ablauf der Übung. Kommandant Anton Klübenspies dankte am Schluss allen Teilnehmer dieser Übung und den Opfern (die die Jugendfeuerwehr stellte) für die Teilnahme.

 

Fotos: Hofmann K., Klübenspies R., Rützel V.  

 

 

Besuch der 3. Klasse der Grundschule Burgsinn

 

Strahlrohr, Standrohr, Unterflurhydrant oder die Bedeutung der Hinweisschilder auf die Hydranten sind für die Burgsinner Drittklässler aus der Grundschule keine "böhmischen Dörfer" mehr: Nach dem Besuch bei der Feuerwehr kennen sie sich bestens aus.

Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 sowie das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 und das Mehrzweckfahrzeug hatten Burgsinns stellvertretender Kommandant Stefan Rützel und Jugendwart Alexander Rützel im Hof vor dem Gerätehaus vorgefahren. Gleich nach dem Eintreffen der  Schüler aus der dritten Klasse und ihren Lehrern Monika Riedmann und Joachim Braun legten die beiden los und erklärten die Fahrzeuge.

Stromerzeuger, Arbeitsscheinwerfer, Stativ, Kabeltrommel, Feuerlöscher, Hitzeschutzkleidung, Atemschutzgeräte, Motorsäge - jedes Ausrüstungsteil zeigten und erklärten die beiden Feuerwehrmänner den jungen Besuchern. "Weil an den Straßenrändern nach Rieneck, Mittelsinn oder Fellen keine Steckdosen sind, müssen wir uns den Strom zum Ausleuchten der Einsatzstellen selbst herstellen", erklärt er den Einsatz des Stromerzeugers.

Mit großen Augen betrachten die Kinder den Bedienstand der eingebauten Fahrzeugpumpe im Heck des Tanklöschfahrzeugs und den großen, 2500 Liter Wasser fassenden Wassertank des Fahrzeugs. Mathematik ist bei den Schläuchen gefragt. Sechs B-Schläuche von jeweils 20 Metern Länge befinden sich in den Halterungen. Wie viele Meter ergeben sich, wenn sie aneinander gekuppelt werden? Aber auch diese Frage konnten die Kinder ohne Probleme selbst lösen.

"Ganz besonders wichtig", so Stefan Rützel, sind die hydraulischen Rettungsgeräte, die meist bei schweren Verkehrsunfällen eingesetzt werden. Rettungsschere, Spreizer und die hydraulischen Zylinder sind im Sinngrund nur bei den beiden Feuerwehren Burgsinn und Rieneck vorhanden und werden immer gemeinsam bei Unfällen eingesetzt.

"Wie viele Einsätze hat die Feuerwehr Burgsinn im Jahr?" Antwort: 25 bis 30. "Wie lange dauert es, bis die Wehr ausrückt?" drei bis vier Minuten. "Seit wann gibt es Feuerwehr in Burgsinn?" Seit 1870. Die Fragen waren Teil des Katalogs, den Schüler und Feuerwehrmänner abschließend gemeinsam beantworteten bevor ein kurzweiliger Unterrichtsvormittag zu Ende ging.

Fotos: Rützel A.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einsatzübung Rettungskette Forst

 

Schwere Beinverletzungen erlitt am 24.03.2010 dieser Woche ein Forstarbeiter aus Burgsinn, als er gerade in der Waldabteilung Erlenruh eine Buche fällen wollte. Nach der Erstversorgung durch Arbeitskollegen wurde er vom BRK-Rettungsdienst weiter versorgt. Mit Hilfe der Feuerwehr Burgsinn, die beim Transport des Verletzten unterstützend wirkte, wurde der Forstarbeiter in eine Klinik gebracht.
So, wie in diesem Übungsszenario, sind bei Forstarbeiten schon viele Unfälle abgelaufen. Jedoch nicht immer mit so glücklichem Ausgang. „Die Unfallzahlen steigen“, schreibt das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Karlstadt in einer Broschüre. Die eigenen vier Wände mit Brennholz statt mit teurem Heizöl oder Gas zu beheizen, ließ die Zahl der Selbstwerber in die Höhe schnellen. Darum besitzt der fachgerechte Umgang mit der Motorsäge sowie eine gute Schutzausrüstung, hohe Priorität. Doch genau so wichtig ist es, zu wissen, was zu tun ist, wenn was passiert.
Mit ausgebildeten Forstfachleuten haben das AELF und der Forstbetrieb der Gemeinde Burgsinn eine unangekündigte Einsatzübung im Wald durchgeführt. Lediglich das „Unfallopfer“ war eingewiesen. Pünktlich um 14 Uhr stellte Frank Sachs seine Motorsäge ab, griff zu seiner Signalpfeife und gab mehrmals einen Alarmpfiff ab. Zunächst erfolglos. Die in rund 100 und 150 Metern Entfernung befindlichen Arbeitskollegen zeigten keine Reaktion. Auch sie waren mit dem Fällen von Bäumen beschäftigt. Erst als Norbert Büttner eine kleinere Buche zu Fall gebracht hatte und seine Säge abstellte, hörte er die Signale. Er rannte in die Richtung, aus der sie kamen, und sah das von Revierleiter Hans-Peter Breisch mit Kunstblut präparierte, „verletzte“ Bein von Frank Sachs.
Provisorisch ließ er die Wunde abdrücken und rief seinen Kollegen Wolfgang Kraft zur Hilfe. Der Versuch, den Rettungsdienst über sein Handy zu alarmieren, scheiterte wegen der schlechten Verbindung. Mit seinem Pkw fuhr Büttner daher zum nächstgelegenen markierten „Treffpunkt Nummer 4“ der „Rettungskette Forst“ an der Kreisstraße MSP 17, setzte seinen Notruf ab und wartete auf die Retter.
Inzwischen war auch Wolfgang Kraft beim „Verletzten“ angekommen. Schnell riss er sein Verbandspäckchen auf, legt einen Druckverband und reagierte auf die aufkommenden Anzeichen eines Schocks. Seiner Betreuungsaufgabe kam er nach, bis der Rettungsdienst eintraf. Nach der Versorgung wurde das Unfallopfer mit Vakuummatratze und Schaufeltrage zum Rettungswagen gebracht.
„Eine sehr interessante Übung“, fand Betriebsleiter Johann Steinbacher, der die einzelnen Abschnitte mit der Digitalkamera festgehalten hat. Die Bilder sollen zu Schulungszwecken bei der Unfallverhütung und bei der Ausbildung von Nachwuchskräften eingesetzt werden. In seiner Laufbahn hat er in den verschiedenen Forstdienststellen schon einige Unfälle mitbekommen und weiß um die Wichtigkeit einer lückenlosen Rettungskette.

Leitfaden für Waldarbeiter

Andreas Henig, Fachberater für Arbeitssicherheit an der Forstschule in Lohr will die Erkenntnisse aus der Übung in einen aktualisierten Flyer über das „Richtige Retten“, als Leitfaden für Waldbesitzer, Waldarbeiter und Brennholzselbstwerbern einfließen lassen. Einige Tipps steuerten Jürgen Raber und Herbert Bock vom Rettungsdienst des BRK sowie Stefan Rützel und Alexander Rützel von der Feuerwehr Burgsinn bei.
Ein hohes Maß an Arbeitssicherheit im Forst ist auch ganz im Sinne der beteiligten Revierleiter Hans-Peter Breisch, Andreas Ranzau und Bürgermeister Franz Schüßler. Der hob die Probleme hervor, die entstehen können, einen Unfallort zu erreichen. Im Wald gibt es keine Straßenschilder und Hausnummern, die ein Auffinden erleichtern. Darum sollen markante Rettungspunkte flächendeckend eingeführt werden. Weiter wies Schüßler darauf hin, dass die Gemeinde Burgsinn, bei hohem Schnee alle Arbeiten in abgelegenen Waldstücken eingestellt hat.

Fotos: Hausmann H..        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder vom Einsatz am Mühlbergtunnel Nordportal am 07.03.2010


Fotos: Schößler C.

 

 

Jahreshauptversammlung am 06.03.2010

Wechsel und Kontinuität: Bei der Wahl der Feuerwehr Burgsinn wurde Kommandant Anton Klübenspies wiedergewählt. Johannes Muthig dagegen kandidierte nicht mehr für den Vereinsvorsitz. Nach zehn Jahren in der Vorstandschaft  wollte er das Amt in jüngere Hände geben. Ihm folgt Michael Klein als Vorsitzender.

Zu 28 Einsätzen wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr gerufen und musste damit fünfmal weniger ausrücken, als vor einem Jahr, sagte Klübenspies in seinem Bericht. Elf Brandeinsätzen standen 17 Technische Hilfeleistungen gegenüber. Zum Einsatz kamen dabei 231 Feuerwehrleute, die 449 Einsatzstunden erbrachten. Zusammen mit Ausbildungs- und Übungsstunden sowie den Vorbereitungen für die Leistungsprüfung und Gerätewartung summierte sich die Stundenzahl der 30 Aktiven auf 1038 Stunden.

Um die Einsatzfähigkeit zu erhöhen übernahm die Wehr neue hydraulische Rettungsgeräte. „Kaum, dass wir diese übernommen und damit ausgebildet haben, mussten wir sie auch schon bei einem Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen einsetzen“, erklärte Klübenspies.

Unmissverständlich machte Anton Klübenspies deutlich, dass er nach 18 Jahren im Amt zwar noch einmal als Kommandant zur Verfügung steht, in den kommenden Jahren aber auch die Nachfolge geklärt haben will. „Die Mannschaft muss sich einen Kommandanten suchen“, erklärte er und wies darauf hin, dass zuvor Lehrgänge zu besuchen sind. Vor allem aber forderte er den Besuch des Truppführerlehrgangs für alle Aktiven.

Dies gilt auch für die zehn Jugendlichen, die in der Jugendgruppe auf ihre künftigen Aufgaben ausgebildet werden. Unter der Leitung von Jugendwart Alexander Rützel und Winfried Alsheimer erbrachten diese in 27 Schulungseinheiten 371 Stunden. Fünf Neuzugänge verzeichnete die Jugendfeuerwehr im vergangenen Jahr. Mit Eifer beteiligte sich der Nachwuchs am Wettbewerb für Jugendgruppen in Rieneck und beim Wissenstest im Herbst.

Einen geordneten Feuerwehrverein übergab Muthig an seinen Nachfolger. In seinem Jahresbericht berichtete von zwölf Veranstaltungen im vergangenen Jahr. Auch finanziell steht der Verein auf gesunden Füßen. Drei Jahre lang hatte Muthig den Feuerwehrverein erfolgreich geführt.

Neben Michael Klein als neuem Vorsitzenden brachten die Wahlen keinerlei personelle Veränderungen. So bleibt Sebastian Bechold stellvertretender Vorsitzender, Torsten Höfling Schriftführer, Christian Muthig Kassierer sowie Lothar Stegmann und Harald Bechold die Kassenprüfer.

„Es tut einer Gemeinde immer weh, wenn sie Geld ausgeben muss, wenn man aber sieht, dass dieses Geld für die Sicherheit unserer Bürger ausgegeben wird, dann ist gut angelegt“, sagte Bürgermeister Franz Schüßler. Er ging damit auf den schweren Verkehrsunfall am Tag vor dem Heiligen Abend in der Nähe von Aura ein. Auch die anderen Einsätze waren nicht ohne“, zollte Schüßler den Wehrleuten sowie dem Feuerwehrverein Respekt, der sich wirksam in das öffentliche Leben in der Marktgemeinde einbringe.


von links: 1. Bgm,. Schüßler F., Muthig J., 1. Vorsitzender Klein M., 1 Kommandant Klübenspies A.
Foto: Hausmann H.

 

 

Besuch des Jugendrotkreuz am 23.02.2010

 

Auf großes Interesse stieß der Besuch eines Teils der Jugendrotkreuzgruppe Burgsinn unter Leitung von Sigi Kistner und Sandra Welzenbach bei der Jugendfeuerwehr in Burgsinn. Die Rotkreuzler bekamen vom stellvertretendem Kommandanten Stefan Rützel und Gerätewart Matthias Knöll die Fahrzeuge gezeigt. Dabei wurden Ihnen unter anderem die verschieden Ausrüstungsgegenstände, wie Atemschutzgeräte, Rettungsgeräte, Hochdrucklüfter, Löschgeräte und vieles mehr vorgeführt. Nach der Fahrzeugbesichtigung stand mit Jugendwart Alexander Rützel ein Rundgang duchs Gerätehaus auf dem Programm um im Anschluß bei einer Brotzeit noch eine Bildershow über die Jugendfeuerwehr Burgsinn zu sehen. Am Ende des Besuches einigte man sich, dass man ein gemeinsames Treffen wiederholen werde, und dann auch mal "Wasser marsch" geben werde....

 

 
Fotos: Rützel A.+ V.    

 

 

 

 

 

 

 

Winterwanderung am 31.01.2010

Am Sonntag wurde die schon mittlerweile traditionelle Winterwanderung durchgeführt. Sie führte uns durch ein wunderbar verschneites Umfeld von Burgsinn bei leichtem Schneefall und am Schluss bei wunderbar blauen Himmel.
Im Anschluss an die Wanderung gab es im Gerätehaus eine Mittagessen, dass allen wunderbar schmeckte.

Fotos: Klübenspies A.    

 

 

 

 

 

 

 

 

Eisrettungsübung der Jugendfeuerwehr am 12.01.2010

 

Die Temperaturen bleiben im Minusbereich – die Gewässer frieren zu bzw. sind teilweise schon zugefroren. In den kommenden Tagen müssen Feuerwehren wahrscheinlich vermehrt mit Eisrettungseinsätzen rechnen. Auch bei uns verleiten zugefrorene Seen zum Schlittschuhlaufen und Spazierengehen. Doch Vorsicht ist hier geboten, nur wenn die Erlaubnis der örtlichen Behörden gegeben wurde, darf der See betreten werden und ist u. a. Schlittschuhlaufen erlaubt. Wenn es doch einmal zur Menschenrettung auf dem Eis kommen sollte, dann ist auch für die Einsatzkräfte höchste Eile geboten. Ein entscheidender Faktor bei der Eisrettung ist die Zeit: Das eiskalte Wasser direkt unter der Eisdecke (meist ein bis zwei Grad Celsius) entzieht dem Körper rasant die Wärme – 27-mal schneller als an der Luft. Binnen 15 Minuten kann ein Mensch – je nach Umständen – an den Folgen einer Unterkühlung sterben.
Das Einbrechen und in der Folge das Abtreiben unter einer Eisdecke sind somit auch lebensbedrohende Gefahren für die Rettungskräfte. Deswegen befasste sich die Jugendfeuerwehr bereist im Dezember mit der Theorie der Eisrettung und übte jetzt bei minus 5° C praktisch an der neu angelegten Eisbahn. Die Theorie vermittelte unter anderem:

Eis ist nicht an jeder Stelle eines Gewässers gleich dick, Gründe:

-Eisflächen können daher schon bei geringer Belastung bersten

-Weiter ist zu beachten: Schnee ist ein schlechter Wärmeleiter, d.h. schneebedeckte Eisflächen sind meist dünner


Zum anderen ist für die Retter folgendes zu beachten:

 

-Gefährdete Eisflächen nie stehend betreten

-Nur mit Leine gesichert

-Nur benötigtes Personal und Gerät auf dem Eis

-Rettungswesten anlegen (wenn vorhanden)

-Möglichst gleich Taucher alarmieren

-Niemals dem verunglückten die Hand reichen. Das Risiko ist zu groß ins Wasser gezogen zu werden

-Nicht bis unmittelbar an die Einbruchstelle vordringen, da Eisplatte rundherum brüchig

Als Rettungsmöglichkeiten gibts es zum Beispiel:

-Nach Möglichkeit versuchen vom Ufer aus zu retten

-Leine zuwerfen
-Einreißhaken reichen

Ist dies nicht möglich Rettung vom Eis aus.

- Steckleiterteile aufs Eis legen

- Ein zweiter Kamerad sichert den Helfer mittels Fangleine, beide Leiterteile müssen mit einer Arbeitsleine gesichert werden

- Helfer legt sich flach auf ein Teil und schiebt das andere vor, dann wechselt er auf vorgeschobenes Leiternteil

- Ist er an der Einbruchstelle angekommen wird dem Eingebrochen eine Leine mit Schlaufe zugeworfen´oder ein Steckleiterteil hingeschoben

- Nun kann der Helfer den Verunglückten aus dem Wasser ziehen und auf das Steckleiterteil legen

- Ein Kamerad zieht jetzt mit der Arbeitsleine das Steckleiterteil mit dem Verunglückten ans Ufer

 

Den Jugendlichen hat es sehr viel Spaß gemacht und sie haben verstanden, dass man nicht unbedacht auf zugefrorenen Gewässer gehen sollte.

 

Fotos: Rützel A.        

 

 

 

 

 

 

 

 

Zigeunerbratenessen in Fellen am 02.01.2010

Am Samstag 2. Januar marschierten wir wieder zum mittlerweile schon obligatorischen Zigeunerbratenessen bei unserer Patenwehr in Fellen.
Bei schönstem Winterwetter erlebten wir schöne Stunden während der Wanderung und des Essens.

   
Fotos: Rützel A.        
Fotos: Höfling T.        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuer hydraulischer Rettungssatz übergeben

Der bereits am Montag neu gelieferte und ausgiebig probierte neue hydraulischer Rettungssatz wurde am Donnerstag, 20. November vom 1. Bürgermeister Herr F. Schüßler zusammen mit Kreisbrandinspektor Herr H. Hausmann offiziell an die beiden Kommandanten A. Klübenspies und St. Rützel übergeben.
Der Rettungssatz von der Firma Lukas im Wert von über 12.000 Euro ersetzt ein in die Jahre gekommenes Set des gleichen Herstellers. In Anbetracht der zu investierenden Unterhaltungskosten und der Wirkungskraft dieses Gerätes wurde beschlossen ein neues effektiveres Gerät zu beschaffen. Aufgrund der neuen Bauweise, durch stärkeren Seitenaufprallschutz usw. war der alte Rettungssatz sehr schnell an seine Grenzen gelangt. Nun können wir sagen, in Zusammenarbeit mit KBI H. Hausmann und der Marktgemeinde, durch das Zuschussprogramm des Freistaates Bayern,  eine Investition in die Zukunft für die Bevölkerung des Sinngrundes geleistet zu haben.

Der Dank gilt speziell Herrn. Bürgermeister Schüßler mit seinem Marktgemeinderat für die kompliaktionslose Gewährung der finanziellen Mittel und Herrn KBI Hausmann für die Zusammenarbeit.


von links: 1. Kdt. A. Klübenspies, KBI H. Hausmann, 1. Bgm. F. Schüßler und stellv. Kdt. St. Rützel
Foto: Rützel A.

 

 

Ein Rauchabschluss für die Wehr!

Im Rahmen der Leistungsprüfung übergab KBI H. Hausmann einen mobilen Rauchabschluss im Wert von ca. 700 Euro an den Bürgermeister Herrn F. Schüßler und den 1. Kommandanten A. Klübenspies. Bei dem mobilen Rauchabschluss handelt es sich um eine Spende der Versicherungskammer Bayern, die jährlich durch verschiedene Aktionen die Feuerwehren im Freistaat unterstützt. Die Mittel dafür kommen hauptsächlich aus dem Topf der Brandversicherungen. Mobile Rauchabschlüsse verfolgen ein einfaches Prinzip und sind deshalb genial. Genau wie stationäre Rauchschürzen verhindern sie die unkontrollierte Ausbreitung von Rauch und Brandgasen. Zusätzlich lassen sich die mobilen Rauchsperren flexibel einsetzen, um Türöffnungen für den Rauch zu verschließen, aber für die Einsatzkräfte passierbar zu halten. Treppenhäuser bleiben im Einsatz damit rauchfrei und können als Rettungswege genutzt werden. Brandschäden durch Rauch werden verringert, die Sicherheit für Betroffene und Einsatzkräfte steigt enorm.


von links: Bürgermeister F. Schüßler, Kommandant A. Klübenspies und KBI H.Hausmann
Foto: Rützel A.

 

 

Leistungsprüfung Wasser am 29.10.2009

Eine Löschgruppe von uns legte erfolgreich die Leistungsprüfung Wasser ab. Die erfolgreichen Teilnehmer waren Klübenspies Anton (Gruppenführer), Stein Karl (Maschinist), Alsheimer Winfried, Belz Marco, Herold Robert, Klein Michael, Muthig Christian, Nickel Sebastian und Rützel Alexander. die Teilnehmer sind alles auf dem Foto zu sehen, zusammen mit dem 1. Bürgermeister F. Schüßler und den Schiedsrichtern; KBI H. Hausmann, KBM W. Beyfuß und P. Schmitt.


Foto: FFW Burgsinn