Cephalotus follicularis - der Zwergkrug
Der Zwergkrug ist in Südwestaustralien beheimatet. Die Pflanze bildet im Verlauf des Jahres zwei verschiedene Formen von Blättern, im Winter normale Laubblätter, im Sommer die Krüge. Die bis zu 4cm großen Krüge haben einen geriffelten Rand, der Insekten keinen Halt bietet. Der Deckel besitzt helle Stellen, die der Beute einen Ausgang vorgaukeln soll. Bei großer Hitze oder Trockenheit kann sich der Deckel über den Krug senken, um ein Verdunsten der Flüssigkeit zu verhindern. Die Hauptbeute von Cephalotus sind Ameisen.
Ok, nicht das schönste Bild von einem Cephi, aber ich hab grad kein besseres da.
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Licht |
Cephalotus will es hell, aber sollte keine all zu starke Sonneneinstrahlung abbekommen. Bei genügend Licht färben sich einige Klone rot bis violett. |
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Bewässerung |
Im Sommer im Anstau, im Winter aber etwas trockener. |
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Substrat |
Reiner Torf. Es kann auch Rinde oder ähnliches beigemischt werden |
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Temperatur |
Im Sommer ruhig warm bis 30°C, im Winter etwas kühler bei 10°-15°C. |
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Luftfeuchtigkeit |
Manche Leute halten Cephalotus im Terrarium bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit. Es genügen aber schon 50-60%. Bei zu hoher Luftfeuchte im Winter ( jaja, ich weiß was ich sage *schnief* ) kann es passieren, dass das Rhizom und die Wurzeln abfaulen. Hat man das bemerkt, kann es schon zu spät sein. Durch rechtzeitiges Abtrennen von gesunden Blättern, Krügen oder Köpfen kann man noch einige Stecklinge gewinnen, das sollte aber nur im äußersten Notfall geschehen. |
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Vermehrung |
Am besten durch Blatt- oder Kopfstecklinge. Dazu wird das entsprechende Teil abgetrennt und in feuchtes Substrat gesteckt. Das Ergebnis kann sich beim Zwergkrug sehr spät zeigen. Oft dauert es Monate, bis ein Anzeichen einer Pflanze zu sehen sind. Solange das Blatt noch grün sind, sollte man es in Ruhe lassen, da durch unnötiges Gepule im Substrat die Wurzeln beschädigt werden können, was der Pflanze gar nicht gefällt. Die Vermehrung über Aussaat ist sehr langwierig und unsicher. Sie ist nicht erstrebenswert, es sei den, man will möglichst unterschiedliche Genmischungen erzielen ( was sicher auch nicht schlecht ist ). |