Wanderung zum Forsthaus Aurora (2008)
Freizeit: Wanderziel Aurora lockt Wanderer und Radfahrer
- Nur sonntags geöffnet
- Am 25. September 2011 Station der Martinsbräu-Radtour
Esel zum Streicheln mitten im Wald
Neustadt Das »fürstliche Forsthaus Aurora« liegt mitten im Wald zwischen Rechtenbach, Rodenbach, dem Hafenlohrtal und Neustadt. Verschiedene, gut ausgebaute Waldwege führen in die Schenke von Stefan Pfeuffer, die an Sonn- und Feiertagen für ihre Gäste die Pforten öffnet.
 Die sonnigen Plätze im Hof und die etwas schattigeren Plätze außerhalb können am Forsthaus Aurora rund 100 Gäste aufnehmen. Fotos: Steffen Schreck |
Der kürzeste direkte Weg führt von Neustadt aus über gut vier Kilometer zum 498 Meter hoch gelegenen Forsthaus. Der Weg ist ab Neustadt mit einem roten Dreieck auf weißem Grund markiert. Nach dem Ende der Spessartstraße geht es entlang geschotterter Wege, deren Schwierigkeitsgrad sich in Grenzen hält. Die moderate Steigung lässt auch ältere Menschen nicht außer Atem kommen.
Einzig für Gehbehinderte oder Menschen mit Rollstuhl ist die Strecke nicht geeignet - wie alle Strecken, die zur Aurora führen. Mit Kinderwagen ist die Strecke zu bewältigen, es sei denn man besitzt ein altes Modell mit zu schmalen Reifen. Letzteres gilt auch für Radfahrer. Geländetauglich sollte der Drahtesel schon sein, geht es doch im wahrsten Sinne oft »über Stock und Stein«.
 Drei Esel gehören zu den Haustieren der Familie Pfeuffer. Sofort kommen sie Richtung Zaun, wenn Gäste kommen. Fotos: Steffen Schreck |
Ein weiterer direkter Weg führt vom Innenhof der Burg Rothenfels zum Forsthaus. Dieser Weg ist neun Kilometer lang und mit einem roten Kreis auf weißem Grund markiert. Für den Weg gilt das Selbe wie für den Weg aus Neustadt, außer dass der Wanderer oder Radler von der anderen Seite zur Schenke kommt.
 Leicht bergauf, aber gut befestigt: Ausgebaute Waldwege führen Wanderer und Radler ans Ziel. Fotos: Steffen Schreck |
Ein zwölf Kilometer langer Kulturrundweg startet am Kloster Neustadt und führt über den Hornungsberg und den Margarethenhof zum Forsthaus Aurora. Der Abstieg endet an der Michaelskirche in Neustadt. Gekennzeichnet ist der Weg über den Margarethenhof mit einem roten Querbalken auf weißem Grund. Ein weiterer Weg führt mit etwa sechs Kilometern aus Rechtenbach zur Aurora. Der Wanderweg mit dem roten Kreis läuft vorbei an Hemmberg und Hirschhöhe, über die Wegespinne »Neustadter Tor« vorbei an der Knortshütte, weiter über die Klosterkuppel zum Forsthaus Aurora.
Tierpark für die Kinder
Vor Ort wird der Wanderer oder Radfahrer von Familie Pfeuffer bewirtet. Neben Getränken und fränkischer Brotzeit warten als Spezialität »fürstliche Wildbratwürste« auf ihren Verzehr. Für Kinder ist genug Fläche zum Spielen, der kleine hauseigene Tierpark lockt die Kleinen ebenfalls an: Hühner und Gänse, ein Rauhaardackel, die beiden Hauskatzen und drei Esel. Letztere und die Katzen lassen sich gerne streicheln oder auch mit sich spielen.
Für Gruppen öffnet Familie Pfeuffer auch außerhalb der Zeit. »20 Personen müssen es etwa sein«, sagt Stefan Pfeuffer. Für dieses Jahr muss er allerdings mit weiteren Sonderterminen enttäuschen. »Wir sind in diesem Kalenderjahr schon ausgebucht«, so Pfeuffer.
Geschlossen ist traditionell wegen der umliegenden Weihnachtsmärkte auch an den ersten drei Sonntagen im Dezember. Dafür ist »zwischen den Jahren« geöffnet. »Dieses Jahr vom 27. bis 31. Dezember«, sagt Pfeuffer. Man müsse sich eben immer nach dem Hauptberuf richten. Im Zweifel empfiehlt der Wirt jedoch immer einen kurzen Anruf, um sich Gewissheit zu verschaffen.
Regelmäßig zu Gast auf der Aurora ist die Keiler-Bike-Marathon. Am kommenden Sonntag ist die Aurora auch Station für die Radtour der Martinsbräu. Hier werden etwa 200 Radfahrer mit Getränken und Häppchen verkostet.
MainEcho, Steffen Schreck
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