| Saison-Abschlußfahrt 2000 |
| Die Saison-Abschlußfahrt 2000 wurde entgegen der Tradition nicht am Gardasee mit Tagestouren, sondern als "Hüttentour" durchgeführt. Da zum Fahren nur Fr. 22.9. bis So. 24.9. (eingeschränkt Montag) zur Verfügung standen mußte eine Strecke gefunden werden, die irgendwie wieder zurück zum Startpunkt führt. Somit wurde in mehreren Abenden eine Route von Sterzing bis Bozen zusammengestellt. Von Bozen kann man dann bequem mit dem Zug zurück fahren. |
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Freitag Gestartet sind wir dann in Gasteig (bei Sterzing) und fuhren dann das Jaufental entlang. Nach Schluppes hört dann die geteerte Straße auf und geht in einen Schotterweg über. Dieser beginnt nach kurzem dann steil anzusteigen. Plötzlich standen wir jedoch am Ende des Weges. Es stellte sich heraus, daß die Wegmarkierung ca. 50 hm unterhalb abzweigt. Da der künftige Wegverlauf schon abgesteckt war, kämpften wir uns durch das Gestrüpp, bis wir wieder auf den Wanderweg trafen (in 1 bis 2 Jahren wird dieser Weg vermutlich durchgängig sein). Nach einem längerem Schiebestück kamen wir dann am Jaufenhaus heraus und fuhren das restliche Stück bis zum Pass auf der Straße. |
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| Auf dieser ging es dann hinunter (vorsicht es kommen teilweise Motorradfahrer auf Deiner Straßenseite entgegen!) bis auf ca. 1100 hm, um dann über den Wanderweg 9 (teilweise Schiebepassagen) nach Moos zu gelangen. Nach einer Kaffee- und Strudelpause fuhren wir dann das Pfelderer Tal hinauf bis Pfelders. Dort übernachteten wir im Hotel. Natürlich wären wir lieber in der Stettiner Hütte geschlafen, jedoch wäre diese Etappe zu lange gewesen. | ![]() |
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Samstag Frisch ausgeruht konnten wir dann am nächsten Morgen den Weg zum Eisjöchl in Angriff nehmen. Ab der Lazinser Alm war für die nächsten 2 Stunden Schieben angesagt. Im oberen Bereich war der Weg noch mit Schneeresten der vergangenen Woche bedeckt. Diese Route erfordert zwar eine gewisse Grundkondition, ist aber ein unvergessliches Erlebnis. Nach einer etwas ausgedehnteren Pause auf der Hütte nahmen wir die letzten Meter bis zum Paß in Angriff. Dort gibt es sogar einen kleinen Tunnel auf die andere Seite, wir gingen jedoch ganz hinauf. Von nun an war nur noch das Fahrkönnen und die Bremsen gefragt. |
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Es ist faszinierend: Der komplette Abstieg vom Paß (2895m) ist durchgängig fahrbar! Über das Pfossental ging es dann in einem nicht enden wollendem Downhill bis ins Schnalstal. Von dort fuhren wir auf der Straße hinunter bis zur Etsch. Von dort weiter über Latsching und Tarsch hinauf in Richtung Tarscher Alm. An der Talstation des Sesselliftes entschlossen wir uns dann, auf Grund der fortgeschrittenen Tageszeit, zur maschinellen Beförderung. An der Bergstation war dann unser Etappenziel für diesen Tag erreicht: die Tarscher Alm. |
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Sonntag Schiebend ging es am Morgen dann weiter hinauf bis zum Tarscher Paß (2517m) und auf der anderen Seite ebenfalls per pedes hinunter bis auf ca. 2100m. Von dort konnten wir das Tal hinunter bis zum Zoggler Stausee fahren. Über die Staumauer und schon kurbelten wir uns auf der anderen Seite den nächsten Berg hinauf. Nach endlosen Kehren kamen wir an der Spitzner Alm (z. Zt. nicht bewirtschaftet) heraus. Nach einer kleinen Pause überquerten bzw. umfuhren wir den Bergrücken in Richtung Gamper Alm. Die nun folgende Strecke in Richtung Castrin Alm (ebenfalls nicht bewirtschaftet) erwies sich viel länger als erwartet: nur vereinzelte Abschnitte waren fahrbar. Kurz vor der Alm kamen wir dann wieder auf einen Fahrweg und folgten der Markierung 157 abwärts bis Castelfondo (948m). Von dort fuhren wir auf der Straße über Fondo nach Malosco. |
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| Das erste Stück des Weges 508 bis zum Riff. Regole umgingen wir auf der Straße. Von dort verlief die Tour wieder auf dem Wanderweg (schlechter Fahrweg) ständig ansteigend bis zum Penegal (1737m). Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick über die Tiefebene von Bozen. Ursprünglich geplant war, an diesem Punkt im Hotel Belvedere zu übernachten. Dieses hatte allerdings geschlossen (vielleicht wird es in der nächsten oder übernächsten Saison wieder von einem neuen Besitzer geöffnet). Eine Unterkunft suchend fuhren wir dann hinunter zum Mendelpaß. Dort kamen wir in einem Garni unter. | ![]() |
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Montag Am letzten Tag fuhren wir dann den Mendelpaß hinunter und waren nach einer Stunde in Bozen am Bahnhof. Dort erwischten wir glücklicher weise noch den Zug in Richtung Brenner (verlaß Dich nie auf die Auskünfte der Deutschen Bahn AG, die ausländische Züge betreffen!). Von Sterzing aus kehrten wir schließlich zu unseren Autos zurück. Damit endete die Saisonabschlußfahrt 2000. Rückblickend hätten manche Pausen etwas kürzer ausfallen sollen, im Großen und Ganzen konnten die Etappenziele aber trotzdem erreicht werden. Vom Landschaftlichen ist dies eine unheimlich beeindruckende Route mit vielen Highlights. Wir hatten zusätzlich noch unheimliches Glück mit dem optimalen Wetter. Wenn Interesse an weiterer Information besteht, kannst Du Dich gerne an die Spessarthoppers wenden. |
27.02.2002
© Spessarthoppers Lohr