Einstellung der Kettenschaltung

Die Kettenschaltung besteht aus einem Schaltwerk (hinten) und einem Umwerfer (an der Tretkurbel). Mit diesen beiden Schalteinrichtungen kann man zwischen unterschiedlich großen, auf einem Zahnkranz am Hinterrad monierten Ritzeln bzw. unterschiedlich großen Kettenblättern an der Tretkurbel wählen.

Einstellen des Umwerfers

Einstellschraube für kleinsten Gang
Abb. 1
 
 
Zur Grobeinstellung den Schaltseilzug am Umwerfer neu verspannen. Keine Vorspannung!
Der Weg des Umwerfers nach innen und außen wird durch zwei oben am Werferkörper liegende Schrauben begrenzt. Nach der Montage des Schalthebels wird mit diesen beiden Schrauben eine Grundeinstellung des Werferbügels bewirkt. Die Kette darf außen und innen nicht über die Kettenblätter fallen. Wenn die Kette die Kettenführung berührt entseht beim Treten ein störendes schleifen.
Einstellschraube für größten Gang
Abb. 2
 
Zur Feinjustage des Umwerfers kann die Kabelhüllen-Einstellschraube am Schalthebel verwendet werden. Damit lassen sich auch kleine Schaltungsfehler beseitigen, die durch eine im Lauf der Zeit nachlassende Kabelspannung entsteht. An beiden Schalthebeln kann man somit eine Justage für den Umwerfer oder das Schaltwerk durchführen.
Abb. 3

Einstellen des Schaltwerks

Einstellschraube für den kleinsten Gang
Abb. 4
Der Weg des Schaltwerks nach innen und außen wird durch zwei am Schaltwerkskörper liegende Schrauben begrenzt. Nach der Montage des Schaltkabels wird mit diesen beiden Schrauben eine exakte Grundeinstellung des Schaltbügels mit den Kettenleitrollen hergestellt. Die Kettenlinie muß in jeder Rasterposition perfekt mit der Zahnkranzlinie übereinstimmen, keine Reibgeräusche erzeugen und darf nicht über das innerste und äußerste Ritzel fallen.
Einstellschraube für den größten Gang
Abb. 5
 
Abb. 6
Zur Feinjustage steht noch die Einstellschraube am Ende des Schaltwerks (Abb. 6) und die Kabelhüllen- Einstellschraube am Schalthebel (Abb. 3) zur Verfügung.

 


10.04.01 © Spessarthoppers Lohr