Hinweise zur WaveLINK-Hardware finden Sie hier: Die Hardware
Wir empfehlen als Hardware den Linksys Router WRT54GL. Es handelt sich hierbei um einen gewöhnlichen WLAN-DSL-Router, der auch dafür verwendet werden kann. Wir haben für diesen Router eine Spezialfirmware geschrieben, die es erlaubt den WLAN-DSL-Router in umgekehrter Richtung einzusetzen. Der Router übernimmt den Aufbau der Funkverbindung und die verschlüsselte Einwahl in unser Netz. An den Router können beliebig viele Rechner im Haus angeschlossen werden. Der Anschluß der Rechner erfolgt über handelsübliche Ethernetkabel.
Der Bürgernetzverein bietet seinen Mitgliedern nur einen Internetzugang an. Telefoniedienstleistungen gehören nicht zu unseren Leistungen.
Technisch ist es möglich über die WaveLINK-Internetverbindung auch Internet Telefonie (VoIP) über providerunabhängige VoIP-Provider, wie z.B. Sipgate http://www.sipgate.de zu betreiben. Wir raten jedoch, dies nur experimentell zu nutzen, da unser Netz über keinerlei technische Einrichtungen verfügt um die VoIP-Datenpakete mit einer garantierten Bandbreite und Paketverlustrate zu übertragen. Es kann somit zu Aussetzern beim Telefonieren kommen. Zudem sind wir der Ansicht, dass die Vermittlungsstelle nicht zum Kunden verlagert werden soll. Auch arbeitet nicht jedes VoIP-Endgerät mit unserem Linksys-Router zusammen. Fragen Sie besser bei uns nach, bevor Sie sich hier Hardware zulegen.
Bedenken Sie beim Einsatz von VoIP auch, dass beim Ausfall der Internetverbindung keine Telefonate möglich sind. Daher sollte für Notrufe immer ein Festnetztelefon oder ein Handy (Pepaidkarte genügt) zur Verfügung stehen.
Eine Kostenersparnis durch Telefonieren über VoIP ist ist oft ein Argument für dessen Einsatz. Jeder, der seinen Telefonanschluss über die Telekom bezieht, kann durch Call by Call oder Preselection (es entfällt die Vorvorwahl und man ist gefeit vor bösen Gebührenüberraschungen) teilweise günstiger telefonieren als über VoIP-Telefonieanbieter. Gute und seriöse Infos gibt es auf der Seite http://www.teltarif.de/festnetz oder http://www.telefonsparbuch.de. Dort gibt es auch eine kostenlose Software, die zusammen mit einer Fritz!Box oder einer unterstützten Telefonanalge, immer den günstigsten Anbieter automatisch auswählt und die Call by Call Vorwahl vor die angewählte Rufnummer stellt.
Da die Grundgebühr für einen Festnetztelefonanschluss oft den größten Anteil auf einer Telefonrechnung ausmachen, ist ein weiterer Weg die Umstellung auf Mobilfunk. Dort tummeln sich inzwischen viele Discounter, die sich gegenseitig in den Minutenpreisen ständig unterbieten. Auch eine Flatrate ins Festnetz oder in ein Mobilfunknetz ist dort oft günstiger als ein analoger Telefonanschluss von der Telekom. Für WaveLINK ist kein Telefonanschluss notwendig.
WaveLINK ist sicher. Zwar wird auf der reinen Funkstrecke keine Verschlüsselung eingesetzt, jedoch werden die eigentlichen Daten verschlüsselt transportiert. Dieses Protokoll wurde für VPNs (Virtual Private Networks) entwickelt. Ein VPN dient im Normalanwendungsfall dazu, dass sich z.B. Außendienstmitarbeiter einer Firma von Zuhause übers Internet sicher ins Firmennetz einwählen können.
Bei WaveLINK kommt das von der Firma Maintech entwickelte Nionet-Protokoll für die Sicherung der Internetverbindung über die Funkstrecke zum Einsatz. D.h. Alle Daten, die Sie über WaveLINK übertragen, können von einer fremden Person, die den Datenstrom via Funk auffängt, nicht mitgelesen werden. Auch die WaveLINK-Teilnehmer untereinander können die Daten nicht einsehen.
Der Linksys WRT54GL WaveLINK-Router besitzt eine eingebaute Firewall, die defaultseitig aktiviert ist. Eingehende Verbindungen aus dem Internet werden blockiert. Ausgehend ist alles freigeschaltet. Technisch wird dies durch NAT erreicht.
Ja, mit dem Linksys WRT54GL WaveLINK-Router können Sie ein ganzes Home- oder Firmennetz ans Internet anbinden. Der Router erledigt dabei eigenständig die WLAN-Verbindung, Nionet-Einwahl mit Verschlüsselung und NAT-Firewall. Von der Funktion her ist das vergleichbar mit jedem DSL-Router.
Es gibt keine Vertragsbedingungen, die den Betrieb mehrerer Rechner an einem WaveLINK-Anschluss verbieten. Wiederverkauf oder Anbindung fremder Personen, die nicht der Familie/Firma angehören, ist jedoch nicht gestattet.
Normalerweise sollte das Kabel nicht länger als 8 Meter sein.
Jeder Meter mehr sorgt für zusätzliche Dämpfungsverluste auf dem Weg zur Antenne. Diese Verluste verschlechtern den SNR-Wert des Empfangssignals. Die Verluste rechnen sich wie folgt:
Steckerdämpfung: ca. 2 dB Kabeldämpfung (beim verwendeten RG316): ca. 0,7 dB/Meter = Gesamtkabeldämpfung von: 3,3*0,7 dB + 2 dB = 4,3 dB
Pegeldiagramm:
Sendeleistung der WLAN-Karte: 15 dBm Antennengewinn (WIMO Flachantenne) 9 dBi = Gesamtkabeldämpfung: 4,3 dB
Strahlungsleistung an der Antenne: 19,7 dBm (entspricht ca. 100 mW)
Wer das Antennenkabel verlängern möchte, dann nur mit hochwertigem HF-Kabel, dessen Dämpfungsverluste 10fach geringer sind als die des dünnen RG316. Hier bietet sich z.B. H2000 flex an. Erhältlich z.B. beim Fachhändler für Amateurfunkzubehör bzw. bei den von uns genannten Fachhändlern in Lohr und Gemünden.
Wir sind ein Verein, in dem die Arbeit rein ehrenamtlich gemacht wird. Fällt eine Komponente in unserem Netz aus, so kann dies zu einem Ausfall eines Teilbereichs oder des gesamten Netzes kommen. Sobald wir davon Kenntnis haben, sind wir bestrebt, so bald als möglich den Fehler zu beseitigen. Man beachte dabei, dass jeder von uns erst mal seinen beruflichen Pflichten gegenüber seinem Arbeitgeber nachkommen muss. Was heißt, dass ein Ausfall erst dann behoben wird, wenn Zeit dafür ist. Das ist sicher nicht um 10:00 Uhr am Vormittag. Jedes Vereinsmitglied kann durch aktive Teilnahme im Verein mithelfen diese Zeiten zu verkürzen. Der Bürgernetzverein Main-Spessart ist kein gewerblicher Telekommunikationsdienstleister, wie z.B. Telekom, Arcor und co. Es gibt deshalb bei uns auch keine Angaben über garantierte Verfügbarkeiten.
Wir garantieren keine Mindestbandbreiten. Die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite unseres eigenen Netzes und unserer Internetanbindungen teilen sich alle Mitglieder. In der Regel ist die dem einzelnen Mitglied zur Verfügung gestellte Bandbreite mit einem DSL 3000 vergleichbar.
Das WaveLINK-Netz erstreckt sich inzwischen von Gemünden bis Zimmern. Es wurde von wenigen aktiven Mitgliedern ehrenamtlich in der Freizeit aufgebaut. In der jetzigen Größe des Netzes sind wir jedoch schon so stark ausgelastet, so dass wir es nicht mehr für vertretbar halten, das Netz noch mehr zu vergrößern.
Wenn Sie WaveLINK auch in Ihrem Ort möchten, sind daher folgende Voraussetzungen notwendig: