Bürgernetz Kopfzeile mit Logos

FAQ WaveLINK

Wo bekomme ich die WaveLINK Hardware?

Hinweise zur WaveLINK-Hardware finden Sie hier: Die Hardware

Wir empfehlen als Hardware den Linksys Router WRT54GL. Es handelt sich hierbei um einen gewöhnlichen WLAN-DSL-Router, der auch dafür verwendet werden kann. Wir haben für diesen Router eine Spezialfirmware geschrieben, die es erlaubt den WLAN-DSL-Router in umgekehrter Richtung einzusetzen. Der Router übernimmt den Aufbau der Funkverbindung und die verschlüsselte Einwahl in unser Netz. An den Router können beliebig viele Rechner im Haus angeschlossen werden. Der Anschluß der Rechner erfolgt über handelsübliche Ethernetkabel.

Wie wechsele ich zu WaveLINK?

  • Zuerst sollten Sie prüfen, ob WaveLINK an Ihrem Standort empfangbar ist. Besteht eine direkte Sichtverbindung zu einer unserer Basisstationen, dann funktioniert der Empfang auch. Sind Sie sich unsicher, ob Sie einen unserer Wavelink-Einstiege empfangen, dann fragen Sie mal Ihre Nachbarn, vielleicht hat ja schon einer erfolgreich WaveLINK im Einsatz. Sie können auch Eine E-Mail mit Ihrer genauen Adresse an admin@bnmsp.de senden. Wir prüfen das dann für Sie anhand von Abdeckungskarten. Sie können auch selber mit Hilfe eines WLAN-fähigen Notebooks testen, ob Sie WaveLINK empfangen. Gehen Sie dazu auf einen möglichst hohen Punkt in Ihrem Haus, und halten Ihren Notebook aus dem Fenster. Dann machen Sie eine WLAN-Netzwerksuche. Empfangen Sie einen Accesspoint mit der SSID bnmsp-xx, dann funktioniert das bei Ihnen. Lassen Sie sich von der möglichen sehr schwachen Signalstärke nicht abschrecken. Die eingebaute WLAN-Antenne in im Notebook hat keine Richtwirkung und ist wesentlich schlechter von der Empfangsleistung als die von uns empfohlenen Richtantennen.
  • Fragen Sie bei Ihrem bisherigen Internetanbieter nach dem nächst möglichen Kündigungstermin. Falls dieser Termin noch weit in der Zukunft liegt, können Sie sich schon bei uns vormerken lassen. Uns hilft das bei unserer Ausbauplanung. Kündigen Sie schriftlich Ihren bisherigen Internetzugang.
  • Wenige Tage später erhalten Sie von uns per Post Ihre Zugangsdaten
  • Spielen Sie auf den Linksys-Router unsere WaveLINK-Firmware und tragen Sie Ihrer Zugangsdaten in den Router ein. Routerkonfiguration

Kann ich über WaveLINK auch telefonieren?

Der Bürgernetzverein bietet seinen Mitgliedern nur einen Internetzugang an. Telefoniedienstleistungen gehören nicht zu unseren Leistungen.

Technisch ist es möglich über die WaveLINK-Internetverbindung auch Internet Telefonie (VoIP) über providerunabhängige VoIP-Provider, wie z.B. Sipgate http://www.sipgate.de zu betreiben. Wir raten jedoch, dies nur experimentell zu nutzen, da unser Netz über keinerlei technische Einrichtungen verfügt um die VoIP-Datenpakete mit einer garantierten Bandbreite und Paketverlustrate zu übertragen. Es kann somit zu Aussetzern beim Telefonieren kommen. Zudem sind wir der Ansicht, dass die Vermittlungsstelle nicht zum Kunden verlagert werden soll. Auch arbeitet nicht jedes VoIP-Endgerät mit unserem Linksys-Router zusammen. Fragen Sie besser bei uns nach, bevor Sie sich hier Hardware zulegen.

Bedenken Sie beim Einsatz von VoIP auch, dass beim Ausfall der Internetverbindung keine Telefonate möglich sind. Daher sollte für Notrufe immer ein Festnetztelefon oder ein Handy (Pepaidkarte genügt) zur Verfügung stehen.

Eine Kostenersparnis durch Telefonieren über VoIP ist ist oft ein Argument für dessen Einsatz. Jeder, der seinen Telefonanschluss über die Telekom bezieht, kann durch Call by Call oder Preselection (es entfällt die Vorvorwahl und man ist gefeit vor bösen Gebührenüberraschungen) teilweise günstiger telefonieren als über VoIP-Telefonieanbieter. Gute und seriöse Infos gibt es auf der Seite http://www.teltarif.de/festnetz oder http://www.telefonsparbuch.de. Dort gibt es auch eine kostenlose Software, die zusammen mit einer Fritz!Box oder einer unterstützten Telefonanalge, immer den günstigsten Anbieter automatisch auswählt und die Call by Call Vorwahl vor die angewählte Rufnummer stellt.

Da die Grundgebühr für einen Festnetztelefonanschluss oft den größten Anteil auf einer Telefonrechnung ausmachen, ist ein weiterer Weg die Umstellung auf Mobilfunk. Dort tummeln sich inzwischen viele Discounter, die sich gegenseitig in den Minutenpreisen ständig unterbieten. Auch eine Flatrate ins Festnetz oder in ein Mobilfunknetz ist dort oft günstiger als ein analoger Telefonanschluss von der Telekom. Für WaveLINK ist kein Telefonanschluss notwendig.

Wie sicher ist WaveLINK?

WaveLINK ist sicher. Zwar wird auf der reinen Funkstrecke keine Verschlüsselung eingesetzt, jedoch werden die eigentlichen Daten verschlüsselt transportiert. Dieses Protokoll wurde für VPNs (Virtual Private Networks) entwickelt. Ein VPN dient im Normalanwendungsfall dazu, dass sich z.B. Außendienstmitarbeiter einer Firma von Zuhause übers Internet sicher ins Firmennetz einwählen können.

Bei WaveLINK kommt das von der Firma Maintech entwickelte Nionet-Protokoll für die Sicherung der Internetverbindung über die Funkstrecke zum Einsatz. D.h. Alle Daten, die Sie über WaveLINK übertragen, können von einer fremden Person, die den Datenstrom via Funk auffängt, nicht mitgelesen werden. Auch die WaveLINK-Teilnehmer untereinander können die Daten nicht einsehen.

Brauche ich für WaveLINK eine Firewall?

Der Linksys WRT54GL WaveLINK-Router besitzt eine eingebaute Firewall, die defaultseitig aktiviert ist. Eingehende Verbindungen aus dem Internet werden blockiert. Ausgehend ist alles freigeschaltet. Technisch wird dies durch NAT erreicht.

Kann ich an einem WaveLINK-Anschluss auch mehrere Rechner betreiben?

Ja, mit dem Linksys WRT54GL WaveLINK-Router können Sie ein ganzes Home- oder Firmennetz ans Internet anbinden. Der Router erledigt dabei eigenständig die WLAN-Verbindung, Nionet-Einwahl mit Verschlüsselung und NAT-Firewall. Von der Funktion her ist das vergleichbar mit jedem DSL-Router.

Es gibt keine Vertragsbedingungen, die den Betrieb mehrerer Rechner an einem WaveLINK-Anschluss verbieten. Wiederverkauf oder Anbindung fremder Personen, die nicht der Familie/Firma angehören, ist jedoch nicht gestattet.

Wie kann ich den Internetzugang im Haus weiteren Rechnern zur Verfügung stellen?

  • An den Linksys-WRT54GL können direkt 4 Rechner über Ethernetkabel angeschlossen werden
  • An den Linksys-Router können Sie auch über einen weiteren Switch noch weitere IP-Endgeräte anschließen
  • Sie können auch einen weiteren WLAN-Accesspoint an den Linksys-Router anschließen und dann das Internet per WLAN im Haus weiterverteilen. Beachten Sie dann aber unbedingt, dass Sie einen möglichst weit entfernten Kanal für Ihr internes WLAN einstellen damit Sie nicht Ihren WaveLINK-Empfang stören. Stellen Sie die beiden Router auch möglichst weit auseinander. Sie können auch einen schon vorhandenen DSL-WLAN-Router direkt mit dem Linksys-Router per Netzwerkkabel verbinden.
  • Per Powerline-Adapter können Sie über Ihr 230V Stromnetz das Internet im Haus zu den Rechner(n) führen, wo es benötigt wird.

Kann das Antennenkabel verlängert werden?

Normalerweise sollte das Kabel nicht länger als 8 Meter sein.

Jeder Meter mehr sorgt für zusätzliche Dämpfungsverluste auf dem Weg zur Antenne. Diese Verluste verschlechtern den SNR-Wert des Empfangssignals. Die Verluste rechnen sich wie folgt:

 Steckerdämpfung: ca. 2 dB
 Kabeldämpfung (beim verwendeten RG316): ca. 0,7 dB/Meter
 = Gesamtkabeldämpfung von: 3,3*0,7 dB + 2 dB = 4,3 dB

Pegeldiagramm:

 Sendeleistung der WLAN-Karte: 15 dBm
 Antennengewinn (WIMO Flachantenne) 9 dBi
 = Gesamtkabeldämpfung: 4,3 dB

Strahlungsleistung an der Antenne: 19,7 dBm (entspricht ca. 100 mW)

Wer das Antennenkabel verlängern möchte, dann nur mit hochwertigem HF-Kabel, dessen Dämpfungsverluste 10fach geringer sind als die des dünnen RG316. Hier bietet sich z.B. H2000 flex an. Erhältlich z.B. beim Fachhändler für Amateurfunkzubehör bzw. bei den von uns genannten Fachhändlern in Lohr und Gemünden.

Welche Verfügbarkeit bekommt man bei WaveLINK garantiert?

Wir sind ein Verein, in dem die Arbeit rein ehrenamtlich gemacht wird. Fällt eine Komponente in unserem Netz aus, so kann dies zu einem Ausfall eines Teilbereichs oder des gesamten Netzes kommen. Sobald wir davon Kenntnis haben, sind wir bestrebt, so bald als möglich den Fehler zu beseitigen. Man beachte dabei, dass jeder von uns erst mal seinen beruflichen Pflichten gegenüber seinem Arbeitgeber nachkommen muss. Was heißt, dass ein Ausfall erst dann behoben wird, wenn Zeit dafür ist. Das ist sicher nicht um 10:00 Uhr am Vormittag. Jedes Vereinsmitglied kann durch aktive Teilnahme im Verein mithelfen diese Zeiten zu verkürzen. Der Bürgernetzverein Main-Spessart ist kein gewerblicher Telekommunikationsdienstleister, wie z.B. Telekom, Arcor und co. Es gibt deshalb bei uns auch keine Angaben über garantierte Verfügbarkeiten.

Welche Bandbreite bekommt man bei WaveLINK garantiert?

Wir garantieren keine Mindestbandbreiten. Die zur Verfügung stehende Gesamtbandbreite unseres eigenen Netzes und unserer Internetanbindungen teilen sich alle Mitglieder. In der Regel ist die dem einzelnen Mitglied zur Verfügung gestellte Bandbreite mit einem DSL 3000 vergleichbar.

Könnt Ihr WaveLINK auch in Ort XYZ aufbauen?

Das WaveLINK-Netz erstreckt sich inzwischen von Gemünden bis Zimmern. Es wurde von wenigen aktiven Mitgliedern ehrenamtlich in der Freizeit aufgebaut. In der jetzigen Größe des Netzes sind wir jedoch schon so stark ausgelastet, so dass wir es nicht mehr für vertretbar halten, das Netz noch mehr zu vergrößern.

Wenn Sie WaveLINK auch in Ihrem Ort möchten, sind daher folgende Voraussetzungen notwendig:

  • mehr als 20 Personen, die verbindlich WaveLINK nutzen werden
  • mindestens 5 personen, die aktiv beim Aufbau helfen und die Mitgliederbetreuung vor Ort übernehmen
  • eine Funk-/Sichtverbindung von einem DSL-versorgten Gebiet muss möglich sein
 
hilfe/faq-wavelink.txt · Zuletzt geändert: 2011/04/27 11:16 von hh
 
 
 

Recent changes RSS feed Valid XHTML 1.0 Wavelink Kontakt Startseite Webcam