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2010-11: Jahreshauptversammlung - Pressetext

Bürgernetz baut Internet per Funk aus

Mehr Ausfallsicherheit und schnellerer Server in Nürnberg
Die Mitgliederzahlen des Bürgernetzvereins Main-Spessart haben zwar leicht abgenommen, doch der Internetzugang per Funk „WaveLink“, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Das wurde auf der von 24 Mitgliedern besuchten Jahresversammlung im Gasthof „Zum letzten Hieb“ in Langenprozelten des in Förder- und Trägerverein aufgeteilten Vereins deutlich.

340 der aktuell 582 Mitglieder nutzen inzwischen WaveLink; vor zwei Jahren waren es nur 270 Teilnehmer. Seit der letzten Versammlung sorgten die computerbegeisterten Aktiven für einige Neuerungen. So wurde das Funknetz inzwischen durch Querverbindungen und ein neues Routing-Verfahren ausfallsicher gemacht, die Linkstrecken nach und nach für größere Bandbreiten ertüchtigt und die internen Möglichkeiten zur gezielten Hilfe für die Mitglieder verbessert.

Erhöhte Zuverlässigkeit und größeres Tempo

Ein zweifach verteiltes Backup schützt besser vor Datenverlusten; die bessere Wartbarkeit erleichtert den Administratoren die tägliche Arbeit. Die Anbindung der Benutzereinstiege in Hopferstadt wurde verbessert. Außerdem wurden fast alle Zugangspunkte erneuert, was Tempo und Zuverlässigkeit erhöht. Dank neuer Leitungen in Lohr steht mit inzwischen drei 16-Megabit-Leitungen für die Region mehr Bandbreite zur Verfügung. Damit können Mitglieder nun im Maintal von Gemünden bis Zimmern/Rothenfels und in Hopferstadt bei Ochsenfurt drahtlos per WLAN-Technik im Internet surfen. Zwei neue Nionet-Einwahlserver, einer davon versorgt die Außenstandorte Zimmern und Hopferstadt, optimieren die Infrastruktur.

Weitere Pläne

Der für die Anbindung der Mitglieder bislang verwendete, inzwischen schon betagte WLAN-Router WRT54GL von Linksys soll durch eine aktuellere und doppelt so leistungsfähige Hardware ersetzt werden. Einzelne Geräte sind bereits in der Testphase, bei positiven Ergebnissen könnte im Laufe des Jahres mit der Einführung begonnen werden. Die Verbesserungen im Funknetzwerk werden weiter verfolgt, um das höhere Tempo der neuen Hardware zu nutzen. Entsprechendes gilt für die Technik im Serverkeller, über die das Funknetz mit dem Internet verbunden wird. Als Neuerung wird das Wavelink-Netz aktuell von Wiesenfeld aus nach Halsbach ausgebaut, ein erster Einstieg wird demnächst auf dem Wasserhäuschen freigeschaltet. Wenn sich genügend – aktive – Mitglieder in Halsbach finden, können dort weitere Einstiege gebaut werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die neuen Nutzer zunächst einmal mit anpacken. Die knapp zehn in der Technik aktiven Administratoren haben in ihrer freien Zeit auch jetzt schon alle Hände voll zu tun und sind auf tätige Mithilfe angewiesen. Leider muss eine inzwischen nahezu nicht mehr benutzte Einwahltechnik per ISDN und Analogmodem zum Jahresende abgeschaltet werden: Die in der Anfangszeit sehr beliebte Economy-Einwahl verursacht inzwischen nur noch Kosten. Entsprechende Alternativen werden den letzten Nutzern dieser Technik per Brief angeboten. Im Gegenzug kann dann auch der Preis für die Wavelink-Flatrate von derzeit 16€ auf 14€ gesenkt werden, so dass mit dem Mitgliedsbeitrag von 5,50€ monatlich ein schneller Internetzugang mit Flatrate für unter 20€ zu haben sein wird.

Teilnahme an Kongress

Eine Teilnahme am KNF-Kongress (Kommunikationsnetzwerk Franken) am 21. November soll der Weiterbildung dienen. Dazu haben sich nahezu alle Aktiven Administratoren angemeldet. Neben den Berichten und Ausblicken auf das Jahr 2011 fanden diesmal wieder Neuwahlen statt. Der bislang bewährte Vorstand wurde für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, einzig bei den Beisitzern gab es einige Veränderungen: Im Trägerverein wurden Christian Daniel und Christoph Purrucker anstelle von Ernst Huber und Jürgen Ulbrich gewählt. Im Förderverein kamen Uwe Haßelbacher, Simon Lichtinghagen, Christian Rauch und Xenia Scherf dazu.

Hilfe zur Selbsthilfe

Angeregt durch die immer wieder auftretenden Schwierigkeiten mit dem Funkzugang schloss Eckhard von Rönn-Haß einen kleinen Vortrag an, der inzwischen auch im Webauftritt des Vereins zu finden ist. Er beschreibt die Wege zur Selbstdiagnose, die ein Mitglied inzwischen hat und gibt Möglichkeiten an, wie man die Verbindung zum Einstieg ins Wavelink-Netz verbessern kann. Im Anschluss fand noch ein gemütliches Beisammensitzen bei einer kleinen Weihnachtsfeier statt.

Bild

EhrungFoto: BNMSP
Geehrt wurde Wolf Möhl für seinen herausragenden Einsatz im Verein. Mit auf dem Bild sind (v.l.) Xenia Scherf, die Vorsitzende des Fördervereins, Christoph Purrucker, Stellvertreter im Trägerverein und Geschäftsführer sowie Jürgen Kraft, der Vorsitzende des Trägervereins.

 
presse/jhv_2010.txt · Zuletzt geändert: 2010/12/08 23:47 (Externe Bearbeitung)
 
 
 

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